Finanzierung gut abgesichert 2017-06-20T19:00:08+00:00

Finanzierung gut abgesichert

Basel, 20.6.2016 | Für das Bauvorhaben «Verdichtung und Erweiterung» sind im Budget künftig rund 200 000 Franken pro Jahr vorgesehen. Diese kann die Schule aus den jährlichen Überschüssen decken. Hinzu kommt, dass der neue Baurechtsvertrag mit der Stiftung Edith Maryon eine deutliche Entlastung bringt. Damit ist die Finanzierung zusätzlich abgesichert.

Für das Bauvorhaben « Verdichtung und Erweiterung » sind Ausgaben von 20.8 Millionen Franken geplant. 14.7 Millionen Franken oder drei Viertel der Finanzierung sind bereits durch Spenden und zinslose Darlehen gesichert. Damit entstehen nur Kosten für die Rückzahlung der Darlehen, welche die Schulrechnung mit maximal 200 000 Franken pro Jahr belasten werden.

Die Rudolf Steiner Schule Basel ist finanziell gesund. Ausgehend von den Schülerzahlen und den Jahresrechnungen der letzten Jahre erwirtschaftet die Schule genügend Mittel, um künftig jährlich 200 000 Franken an die Darlehensgeber zurückzuzahlen. Das heisst auch : Für die Finanzierung des Bauvorhabens ist keine Erhöhung der Schulgelder nötig.

Finanzierung des Vor- und Bauprojekts aus Spenden

Als nächstes ist das Vor- und Bauprojekt zu erstellen. Die Schulvereinsversammlung hat dafür am 18. Mai 900 000 Franken bewilligt. Diese Kosten sind in den geplanten Ausgaben von 20.8 Millionen Franken enthalten und aus den bisher eingegangenen Spenden bezahlbar. Damit trägt die Schule für die beiden nächsten Projektschritte keine finanzielle Belastung und auch kein finanzielles Risiko.

Erziehungsdepartement beantragt 5.7 Millionen

Parallel zum Vor- und Bauprojekt erarbeitet das Erziehungsdepartement zu Handen des Regierungsrats einen Antrag an den Grossen Rat für ein zinsloses Darlehen über 5.7 Millionen Franken für den Bau einer Turnhalle. Geplant ist, dass der Grosse Rat in der ersten Hälfte 2018 darüber entscheidet. Danach schliesst die Schule mit dem Departement einen Darlehensvertrag und mit dem Bruderholz-Schulhaus eine Nutzungsvereinbarung ab. Die Eckpunkte für diese beiden Verträge stehen heute schon fest. So werden das Bruderholz-Schulhaus und die Steinerschule Basel die Turnhalle je einen halben Tag nutzen. Auszuhandeln sind jedoch noch die Details, zum Beispiel zum Nutzungsplan oder zur Rückzahlung des Darlehens.

Neuer Baurechtsvertrag entlastet um 200 000 Franken

Mit der Stiftung Edith Maryon SEM hat die Schule eine starke und erfahrene Partnerin an ihrer Seite. Die SEM hat das Land Ende 2014 von der Christoph Merian Stiftung erworben. Dazu gehört der Wald oberhalb des Rudolf Steiner-Wegs, das jetzige Schulareal, das Familiengartenareal und der Wald-Spickel unterhalb des Grossen Saals. Nun hat die SEM der Schule einen Baurechtsvertrag mit einem sehr vorteilhaften Baurechtszins angeboten.

Namentlich stellt die SEM der Schule eine grössere Baurechtsfläche als die Christoph Merian Stiftung zur Verfügung, verzichtet aber auf den entsprechend höheren Baurechtszins. Hinzu kommt : Die SEM belässt den bisherige Baurechtszins bis Ende der Baurechtsdauer im Jahr 2062 bei den heutigen 85 000 Franken pro Jahr und verzichtet auf einen Beitrag an die Entschuldung. Insgesamt entlastet dies die Schulrechnung mit mehr als 200 000 Franken pro Jahr. Damit sorgt die SEM genau für den Spielraum, den die Jahresrechnung der Schule benötigt, um die Darlehen für das Bauvorhaben « Verdichtung und Erweiterung » zurückzuzahlen.

Jährlich 150 000 Franken für bestehende Bausubstanz

Trotz Bauvorhaben ist auch die bestehende Bausubstanz zu sichern. In den Schulrechnungen der letzten Jahre waren dafür jährlich 150 000 Franken Unterhaltskosten vorgesehen. Eine Arbeitsgruppe aus den Hauswarten sowie den finanziell und baulich Verantwortlichen der Schule hat diesen Betrag nochmals überprüft und bestätigt. Damit ist sichergestellt, dass das Bauvorhaben keine Nachteile für die bestehende Bausubstanz verursacht.

Kampagne für die fehlenden 6.1 Millionen läuft

Von den 20.8 Millionen Franken sind bereits 14.7 Millionen vorhanden. Dies sichert die Finanzierung gemäss Finanzplan bis 2021. Die noch fehlenden 6.1 Millionen Franken sind bis 2022 bereitzustellen, idealerweise über Schenkungen und Spenden. Dafür spricht die Schule mit Stiftungen und privaten Spendern oder lädt zu Benefizveranstaltungen und einem Sponsorenlauf ein. Die Stiftung Edith Maryon hat zudem einen Baufonds eingerichtet, in den bereits erste Spenden eingegangen sind. Hinzu kommt, dass sich das Team für die Mittelbeschaffung nach der Modernisierung des Grossen Saals nun auf das Bauvorhaben « Verdichtung und Erweiterung » konzentriert. Deshalb ist der Spendenstand im 2017 schon wieder am Wachsen.

Ansprechperson

Cyrill Häring
Projektleiter
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