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News | Basel, 27. 1. 2016

Umbau von Saal und Schuleingang

Die Rudolf Steiner Schule Basel baut ihren Grossen Saal und den Schuleingang um. Baubeginn ist am 8. Februar. Die Eröffnung findet am 15. August statt, wenn das neue Schuljahr beginnt. Die Kosten betragen 3.7 Millionen Franken.

Akustik, Beleuchtung und Bühnentechnik sind veraltet. Die Lüftungs- und Heizungsanlage befindet sich an ihrem Lebensende. Die Feuerpolizei fordert einen zweiten Fluchtweg. Die Dach- und Fensterflächen dämmen nur unzureichend gegen Wärmeverlust. Behinderte vermissen einen barrierefreien Zugang. Nach fast 50 Jahren intensiver Nutzung ist klar : Der Grosse Saal der Rudolf Steiner Schule Basel muss grundlegend saniert werden.

Neuer Schuleingang inklusive

Die Sanierung umfasst vor allem die Bühne, die Wärmedämmung und die Verbesserung der Akustik durch schallabsorbierende Flächen in der Dachkuppel. Am markantesten wirken sich aber die feuerpolizeilichen Vorgaben aus. Sie machen einen zweiten Saalausgang nötig, der neben dem Haupteingang der Schule ins Freie führt. Damit ist eine Neugestaltung des gesamten Schuleingangs verbunden.
Bauherr ist der Rudolf Steiner Schulverein. Architekt und Bauleiter ist die Standke Architekten GmbH aus Basel. Beauftragt wurden vor allem Bauunternehmen mit Sitz in Basel-Stadt, Baselland und Aargau. Finanziert wird der Umbau über Spenden und Rückstellungen.

Soziales und kulturelles Zentrum

Entstanden ist der Saal bereits 1964 – 67, zusammen mit dem Neubau der Schule auf dem Jakobsberg. Die Statik besorgte Heinz Hossdorf, der auch die Aula der Universitätsbibliothek und das Dach des Stadttheaters mitentworfen hat. Architekt war Hans Felix Leu, der den Saal nach dem Bild einer sich öffnenden Auster konzipierte. Heute ist der Saal mit seinen 550 Plätzen das kulturelle und soziale Herz der Schule – mit Konzerten, Theaterauf‌führungen, Schulfesten, Schülerpräsentationen und Einschulungsfeiern.

Ansprechperson

Daniel Hering
Mediensprecher
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